„Rügenumrundung“ in fünf Tagen

Eine kleine Gruppe von sechs Rudernden aus dem RGF und dem RC Süderelbe machten sich Anfang der Sommerferien auf, um zu erkunden, ob man um Rügen herumrudern kann. Es klappte nicht ganz…

Aber nun zu den Einzelheiten: Henrike und Inken wollten ihrem alten Herren einen Gutschein für eine Rügenumrundung einlösen. Dieser war mit seinen zwölf Jahren Lagerdauer dicht an der Verfallsgrenze. So fuhren Am Mittwoch, den 21.07. Inken und Lukas von Süderelbe und Henrike, Erik, Uta und Rüdiger vom RGF nach Stralsund, wo der dortige Ruderverein sie sehr gastfreundlich aufnahm und mit guten Tipps versah. Der Vorsitzende erkundigte sich während der Tour sogar mehrmals, ob wir noch auf gutem Kurs seien.

Eine Vorplanung mit Reservierungen bei den Zeltplätzen schied aus, weil die Windverhältnisse schwer planbar sind und einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Fahrt haben. So stand erst am Abend vorher fest, dass wir Rügen ccw (gegen den Uhrzeigersinn) angehen wollten. Der erste Tag mit Westwind brachte uns 50 Kilometer nach Osten nach Klein Zicker. Der zweite Tag sollte Südwind bringen und so gelangen 50 Kilometer nach Norden bis zum Hafen Lohme, obwohl ab Mittag Flaute war. Am dritten Tag war Nordostwind angesagt, der uns von der Umrundung von Kap Arkona absehen ließ. So fuhren wir wellenreitend bis Breege, wo wir dann am vierten Tag die Boote auf Land zum Breeger Bodden bewegten. Der nächste Campingplatz war Schapprode, von wo es am fünften Tag wieder nach Stralsund ging.

Das Ganze ist absolut wiederholungswürdig. Man benötigt nur geschottete Zweier und ein wenig Glück mit dem Wind. Danke an die Stralsunder für die Gastfreundschaft, die Ratschläge und Karten.

Neben den Bildern gibt es auch einen Film, den Erik zusammengestellt hat.

Die Rügenruderer vor dem Start: Rüdiger, Inken, Uta, Erik, Henrike, Lukas.
Direkt nach dem Start geht es in den Hafen von Stralsund!
Die Ansicht der Hafenlinie!
Über den Greifswalder Bodden ging es nach Klein Zicker – erster Test auf Wellentauglichkeit!
Erik sprang ein für Jonas und noch lacht er!
Vor Klein Zicker gibt es sanfte Hügel am Ufer.
Kurz vor dem ersten Tagesziel! Was nach einem Anfängerfehler aussieht, ist Absicht. Ein Paar Skulls war jahrelang falsch rot/grün markiert. Jetzt bemerkt!
Anlanden bei der Surf-Oase bei Klein Zicker!
Tag 2: Es geht mit etwas Schiebewind nach Norden.
Bei Flaute wird die Bucht vor Sassnitz abgekürzt.
Ganz allein auf der Ostsee!
Die Kreideküste kommt in Sicht – immer brav 500 Meter Abstand halten!
Erik macht Pause.
Vor den Kreidefelsen – das muss beim Rügenrudern dabei sein!
Es gibt auch Wellen von großen Schiffen, wie den Schwedenfähren.
Der Hafen Lohme – Im Hindergrund Kap Arkona!
Frühstück im Hafen Lohme, der ist als Rastplatz sehr zu empfehlen!
Die einzigen Zelte im Hafen sind von uns.
Noch geht es mit den Wellen. Klappt es mit dem Kap Arkona? Später wird klar: Es geht nicht.
Nachdem wir fast gesunken sind, Ruhepause im Windschatten des Hafens von Glowe.
Kaum aus dem Windschatten heraus treffen uns die Wellen.
Es geht nur parallel und vor dem Wind im Zick-Zack-Kurs.
Trotz der Wellen hat Henrike Spaß!
Sieht aus wie Absaufen, aber das kam erst später beim Anlegen!
Eine Wander-Wanderfahrt!
Einsetzen am Breeger Bodden. Gar nicht so einfach eine geeignete Stelle zu finden.
Dank an den Campingplatzbesitzer, der das Gepäck im Bully transportieren ließ.
Mittagspause nach der anstrengenden Wanderung!
„Der Breeger Boden ist klein – da werden die Wellen nicht schlimm sein!“
Windstärke 4 reicht zum Segeln!
Abendessen in Schapprode: Chilli!
Sonnenuntergang – Im Hintergrund ist Hiddensee!
Wenn der Campingplatz voll ist, „müssen“ Wasserwanderer auch mal direkt am Strand zelten.
Tag 5: Mit Flaute nach Stralsund zurück. Diesmal im Männerboot …
… und im Frauenboot! Wo wurde mehr erzählt? 🙂
Zwischen Hiddensee und Rügen muss man der Fahrrinne folgen. Der Rest ist flach und gesperrt.
Stralsund ist in Sicht!
Der Ruderclub Stralsund und die beiden gedeckten Zweier.
Danke an Süderelbe und den Hamburger Hochschulsport!
Abend-Spaziergang in Stralsund und Essen wie die Ritter!
Am letzten Tag: Ausflug an den Königsstuhl per Pedes!
Das Weiße im Wasser ist Kalk, der vom Gewitter ausgewaschen wurde.