Ostemarathon beim WSV Hemmoor

Die Armada der Ruderboote fährt auf das Osteriff an der Mündung in die Elbe (Bild: WSV Hemmoor)

Eine beim RGF beliebte Marathonregatta ist der Ostemarathon der Wasserfreunde Hemmoor über 80 km. Die Gastgeber feierten am 28. Juni gleich drei Jubiläen: 60 Jahre Bestehen der Ruderabteilung der Wasserfreunde Hemmoor, 50. „Regatta“/Ruderveranstaltung, 35. „Ostemarathon“. Mit diesen Jubiläen ging ein Rekordmeldeergebnis einher, es gab Meldungen von insgesamt 48 Booten. In drei Booten saßen Ruderinnen und Ruderer vom RGF. Es gab die „RGF- Youngsters“ mit Svea de Haan, Lara Klopp, Mira Kolle, Levi und Noah Klopp, die mit 05:50:57 Stunden den sechsten Platz der Vierer belegten. Inoffiziell waren sie damit zweites Mixed-Boot. Das Boot „RGF- Findet auch einen Korn“ mit Ilka Klopp, Oliver Bildseil, Uta Halupczok, Christian Schulze und Rüdiger Halupczok benötigte 06:43:35 Stunden und belegte den Platz 19. Hervorzuheben ist die Leistung von Oliver Bildseil, der die komplette Strecke durchrudern musste. Im dritten Boot mit RGF-Beteiligung saßen Conny und Ralf Kampmann. Gemeinsam mit Oldenburger Ruderfreunden belegten sie als „Medusa goes Oste- we just need tide“ in 06:04:30 Stunden den 11. Platz.

Einen besonderen Reiz der Veranstaltung macht die Streckengestaltung aus: 21 km von Hemmoor zum Osteriff – Pause – 21 km vom Osteriff nach Hemmoor – Pause – 18 km von Hemmoor nach Hechthausen und 18 km zurück ohne Pause. Die Pausen gibt es, weil man immer mit dem Tiedenstrom rudern möchte. Bei den letzten beiden Teilstellen muss man die Abfahrt so planen, dass man möglichst beim Tidenumschwung in Hechthausen ist.

Weiterhin ist hier reizvoll, dass alle Teilnehmer auf der Wiese zelten und dass die Gastgeber ein hervorragendes Frühstück und Abendessen bereiten. Vielen Dank an die fleißigen Mitglieder dieses „Minirudervereins“. (Rüdiger Halupczok)

Am Abend vor dem Rennen sind die Boote aufgeriggert und alle freuen sich auf das Essen und das Lagerfeuer.
Pause auf dem Osteriff
Zehn RGFler und Kai