Die 135-km-Strecke lockte in diesem Jahr sieben RGFler auf die Weser. Es starteten im Zweier-mit „Weriwell“ Ilka und Noah Klopp zusammen mit Ronald Hansen. Den Doppeldreier-mit „Turner Hoppenstedt“ bewegten Lara Klopp, Michael Kaufhold Florian Knittler und Rüdiger Halupczok.
Es gab einen sehr netten Boottransport-Service durch 12 Wanderfahrer, die die Strecke an Samstag und Sonntag an zwei Tagen bewältigten und die Marathonboote an der Rampe abgelegt hatten. So konnten die Marathonis und ihr Service-Team Pia und Levi bequem am Samstagmittag anreisen. Allerdings ohne Michi, der nach seinem Radrennen am Freitag mit dem Rad aus Frankfurt anreiste.
Nach dem Aufriggern wurde bei strahlendem Sonnenschein noch das Stromauf-Rudern zum Weserstein gewagt. Das Weiterrudern bis zum Verein schenkten wir uns wegen der freundlichen Warnung eines C-Achters: „Wir fahren fahren morgen als erste in die Schleuse, da ist für euch kein Platz mehr.“ Somit starteten wir bei der Rampe, aber exklusiv auf der Jugendherbergsseite.
Die Übernachtung beim freundlichen Hann-Mündener Ruderverein war entspannt. Und tatsächlich waren beide Boote um 6:15 Uhr auf dem Wasser. Der C-Achter kam gerade an uns vorbei, wurde überholt und wurde dann bis Hameln nicht mehr gesehen. Das urigste Boot war der Klinker Einer-mit von Bootssammler Stumme. Der Dreier war etwas schneller unterwegs, gönnte sich aber in Holzminden eine 40-minütige Pause. Hierbei überholte sie der Zweier und hielt den Vorsprung bis Hameln. Beim Goldziel wurden die Aufkleber abgeholt und dann ging stromauf zum RV Weser Hameln, wo der Hänger schon darauf wartete, vollständig beladen zu werden. (Bilder und Text: Rüdiger)

Auf zum Weserstein: „Wo Werra und Fulda sich küssen …“

Noch einige Runden „Hornochse“ bevor es zum Griechen ging.


