Elb(insel)marathon

Der Elbinselmarathon hat diesen Namen deshalb bekommen, weil er normalerweise vom RC Süderelbe bis Geesthacht und dann über die Norderelbe bei den Wikingern endet. Dabei werden Elbinseln umrundet. Der Rückweg zum RC Süderelbe ist aber durch Bauarbeiten an der Reiherstiegschleuse unmöglich. Deshalb gibt es seit zwei Jahren nur noch einen Elbmarathon vom RC Süderelbe nach Geesthacht und zurück über eine Strecke von 55 km.

In diesem Jahr starteten am 05.09 für den RGF Ilka, Levi, Noah Klopp, Christian Schulze und Rüdiger Halupczok. Der Wettergott hatte es nicht gut gemeint mit Westwind der Windstärke 4 (in Böen: 8). Das RGF- Boot startete als zweites Boot nach dem einzigen Zweier. Das Wasser war durch den Wind bereits hoch aufgelaufen. Zur Halbzeit gab es drei Boote mit einer Zeit von 1:55 Stunden: Teichwiesen, Süderelbe I und der RGF. Nach der regenreichen Pause ging es mit ablaufenden Wasser gegen den Wind wieder los. Teichwiesen startete als ersten Boot und gewann auch die die Gesamtwertung. Mit dem Boot der Süderelbe lieferten wir uns ein hartes Rennen. Geschwindigkeitsmäßig gleich auf hatte Süderelbe das Pech, ein Wiersma-Boot zu fahren, bei dem immer wieder geschöpft werden musste. Die Wellenbildung und der Wind waren grenzwertig! Die Donna Clara mit Rheinabdeckung trotzte den Wellen, auch dank der von Lutz präparierten Pumpe.

So landete der RGF auf dem zweiten Platz. Die Rückfahrt dauerte dann 2:35 Stunden. Sechs Boote hatten verschiedene Strände angefahren und mussten mit dem Bootshänger eingesammelt werden.

Am Ende gab es traditionell Gegrilltes mit Salaten, was aber im Clubhaus nicht so schön war wie vor zwei Jahren bei 35 Grad in der Sonne. Ein herzliches Dankeschön an die Veranstalter dieser familiären Regatta. (Rüdiger Halupczok)

Statt gewohnter Sonne am Strand gab es Regen. Die Veranstalter schufen Regenschutz.

Wieder trocken und frisch geduscht!