Ostemarathon in Hemmoor

Der Ostemarathon heißt mitlerweile Traditionswochenende, aber die Gegebenheiten auf dem Tidengewässer sind geblieben wie eh und je. Man rudert mit abfließender Strömung von den Wasserfreunden Hemmoor bis zum Ostesperrwerk mit Zeitnahme, dann hat man Tidenpause und die Gelegenheit auf den Sandbänken kurz vor der Einmündung in die Elbe ein wenig zu relaxen, bis das Wasser wieder aufläuft und man die 27 Kilometer nach Hemmoor wieder hochrudert. Auch hier gibt es wieder eine Tidenpause und man rudert mit dem letzten auflaufenden Wasser noch die 18 Kilometer nach Hechthausen und, wenn man es gut abgepasst hat, mit ablaufenden Wasser zurück nach Hemmoor. Auf diese Weise kommen 80 Kilometer zusammen.

In diesem Jahr nahm am 02. Juli vom RGF nur ein Vierer teil, denn es gab an diesen Wochenende auch noch andere Veranstaltungen. Der Vierer „Donna Klara“ war mit den jungen Wilden Michael Kaufhold, Erik Scheitschauer, Tristan Mauck und den Marathonoldies Lutz Kotter und Rüdiger Halupczok besetzt. Schlagzahl trifft auf Sitzfleisch. Vorgenommen hatten sich die Fünf, vorne mitzurudern, was auch weitgehend gelang. Es reichte bei den Doppelvierern mit Steuermann zum zweiten Platz hinter Kleinmachnow-Stahnsdorf (5:08 h) in einer Zeit von 5:24 Stunden. Die Kleinmachnower waren in der neuen Baumgarten-Marathon-Bootsform schneller als der Oldenburger Doppelfünfer von Wiersma (5:14 h).

Das Team um Hendrik Nagel übertraf sich in der Organisation der Veranstaltung mal wieder selbst. Für das leibliche Wohl war jederzeit bestens gesorgt. Danke auch an die Eisfee Sabine!

Es geht stromab zur Elbe!
Alle Boote legen an und machen Pause.
Viel Zeit für viele Späße!
Anlegen nach der ersten Hälfte in Hemmoor!
Aufwärts nach Hechthausen!
Der zweitschnellste Zweier kommt von der Süderelbe. Ein guter Ruderer rudert mit jedem Material.

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